Die PVD-Beschichtung (Physical Vapour Desposition) ist ein vakuumgeschütztes Verfahren zur Herstellung von metallischen oder oxidischen/nitridischen Schichten, mit Schichtdicken bis etwa fünf Mikrometer. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Funktionsschichten mit besonderen Kontakt- oder Korrosionsschutzeigenschaften.
Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Bearbeitung und Veredelung metallischer Werkstoffe entwickelt
W. C. Heraeus maßgeschneiderte und flexible Lösungen für unterschiedlichste Einsatzgebiete. Außerdem verfügt
W. C. Heraeus über eine eigene Target- und Ingot-Herstellung sowie verschiedenste Beschichtungsverfahren.
Eine der wesentlichen Vorteile der PVD-Beschichtung liegt darin, dass keinerlei chemische und nur geringe thermische Beeinflussung des Substrates erfolgt. W. C. Heraeus beschichtet sowohl mit reinen Elementen als auch mit chemischen Verbindungen, wie Oxiden, Fluoriden und Sulfiden.
Das Spektrum der beschichtbaren Geometrien und Materialien und der daraus resultierenden Anwendungen ist äußerst vielfältig. Die Flexibilität, das Edelmetall Know-how und die Verfügbarkeit der hochwertigen Vormaterialien ermöglichen es, Versuchsprojekte auch in kleinen Rahmen und Serien durchzuführen – ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Beschichtungen in zukunftsorientierte Anwendungen.
Die verschiedenen Beschichtungsverfahren der Business Unit Special Metals Technology:
- Schüttgutbeschichtung
- Gestellbeschichtung
- Bandbeschichtung
- Drahtbeschichtung
- Elektronenstrahlverdampfung
- Aufdampfen
- Galvanisieren
W. C. Heraeus beschichtet Basiswerkstoffe in verschiedenen Geometrien, wie Bänder, Folien, Profile, Stifte, Drähte, Stecker oder Formteile mit Edel- und Sondermetallen als reines Element oder in Legierungen und Oxiden.